ÜBERSICHTSKARTEN
Der Arbeitskreis präsentiert die Karten zur Maximalen Verfügbarkeit sowie zur Tatsächlichen Nutzung der laufenden Breitbanderhebungen.

DATENERHEBUNG
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Die Geschichte des Breitband-Internets

1945 wieß der Mathematiker und Physiker Arthur C. Clarke nach, daß jeder in 35.803 km Höhe über dem Äquator platzierte Satellit für eine Umdrehung genau 24 Stunden benötigt - jene Zeit, die auch die Erde für eine Umdrehung braucht. Clarke erkannte, daß drei im richtigen Abstand positionierte Satelliten die ganze Erdoberfläche mit Ausnahme der Polkappen erreichen. Am 4. Oktober 1957 begann mit "Sputnik 1" die Eroberung des Weltraums. Dies war der Start von Satellitentechnik, Kabel und Breitband.

Der Startschuss zum Internet fiel im Herbst 1969, als die ersten vier Großrechner der University of California in Santa Barbara und der University of Utah miteinander verbunden wurden. Am 29. Oktober 1969 war "Io" die erste gelungene Internetbotschaft, die versuchsweise von der UCLA an das Stanford Research Institut übermittelt wurde.

Aufgrund der steigenden Nachfrage begann mitte der 1990er Jahre das Internet rasant zu wachsen. Der stark steigenden Datenraten waren durch die damals verbreiteten Internetzugänge über Analog-Modem und ISDN-Anschluss kaum zu bewältigen und so setzte sich die neue DSL-Technologie durch, die deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten versprach.

Die Deutsche Telekom schaltete 1999 die ersten DSL-Anschlüsse in den Großstädten Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart.

Die Erfolgsgeschichte des breitbandigen Internets setzte in den frühen 2000er Jahren ein, als die ersten DSL-Flatrates auf den Markt kamen. Der massive Wettbewerb zwischen den Anbietern jedoch führte zu einem enormem Preissturz und einer rasant wachsenden Zahl an schnellen Internetzugängen auch in Privathaushalten. Seit Mitte 2012 sind bereits 21,4 Millionen Haushalte in Deutschland mit DSL versorgt. Dies entspricht einem DSL-Marktanteil am Breitbandmarkt von ca. 86%.