ÜBERSICHTSKARTEN
Der Arbeitskreis präsentiert die Karten zur Maximalen Verfügbarkeit sowie zur Tatsächlichen Nutzung der laufenden Breitbanderhebungen.

DATENERHEBUNG
Beteiligen Sie sich bitte an der Aktualisierung und füllen den Online-Fragebogen für Nutzer oder Anbieter aus! Nur mit Ihrer Hilfe können wir den Bedarf und die aktuelle Versorgung ermitteln!

Idee des Breitbandportals

Um das Ziel der Bundesregierung, eine flächendeckend leistungsfähige Breitbandversorgung im Erzgebirgskreis zu erreichen, hat die Regionalversammlung in ihrer Sitzung am 16. April 2012 der Bildung eines Arbeitskreises "Breitbandversorgung" zugestimmt. Diese Struktur ist für die gesamte Wirtschaft, nicht nur für die Industrie, eine Grundvoraussetzung für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Im Erzgebirgskreis, besonders im ländlichen Raum, gibt es gegenwärtig noch nicht überall diese notwendige leistungsfähige Infrastruktur für die Wirtschaft. Der Arbeitskreis soll die Koordinierung unterstützen und eine bessere Abstimmung bei Maßnahmen der gesamten Infrastrukturträger erreichen. Er wird sich dafür einsetzen, Ressourcen zu nutzen und ressourcenschonend zu arbeiten.

In seiner ersten Tagung am 23. Juli 2012 hat sich der neu gegründete Arbeitskreis, bestehend aus 11 Mitgliedern der Informations- und Kommunikationsbranche, zu den nachfolgenden Aufgaben- und Zielstellungen bekannt:

  • Gemeinschaftliche Koordinierung und Optimierung der Anstrengungen
    zur Erschließung des Erzgebirgskreises mit Breitbandtechnologie
  • Gemeinschaftliche Lückenschließung in der Breitbandversorgung

Basismaterial des Arbeitskreises dazu ist die Studie der Tele-Kabel-Ingenieurgesellschaft mbH über die Breitbandversorgung im Erzgebirgskreis aus dem Jahr 2010. Gemeinsam mit der TKI soll nun über die Entwicklung der Breitbandversorgung im Erzgebirge in den letzten zwei Jahren Datenmaterial gesammelt werden. Dadurch sollen einerseits ein vollständiger Überblick über die bisherigen und laufenden Aktivitäten erzielt und andererseits die notwendigen Handlungsfelder identifiziert werden.

Neben der Erfassung, ob in Orten oder Ortsteilen nunmehr Breitband zur Verfügung steht, werden auch Bockboneleitungen, Technologien und Kooperationsmöglichkeiten aufgelistet. Folgende Grundsätze sollen dabei beachtet werden:

Durch die hohe Dichte von Kabelanlagen im Erzgebirge sind vorhandene Gemeinschaftsantennenanlagen eine ideale Grundlage zur Versorgung. Ergänzt werden sollen diese jedoch auch durch andere Technologien (z.B. mittels anderen kabelgebundenen oder kabellosen Varianten). Die Förderbedingungen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) sind unbedingt einzubeziehen.

Die Öffentlichkeitsarbeit muss u.a. im Hinblick auf die einsetzbaren und eingesetzten Technologien verbessert werden. Außerdem ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern unabdingbar, teilweise vorhandene Widerstände aufgrund von falschen Annahmen müssen durch eine sachliche Argumentation verringert werden. Noch nicht erschlossene weiße Flecken sollen, wenn möglich, durch Gemeinschaftsinitiativen aus dem Arbeitskreis heraus erschlossen werden.

Des Weiteren haben die Teilnehmer des Arbeitskreises sich darauf verständigt, mittels Fragebögen Schwachstellen in der Breitbandversorgung im Erzgebirge aus Sicht der Anbieter und der Unternehmen herauszufinden und weitere Mitglieder für den Arbeitskreis zu gewinnen.